Philip (19) über seine Lehrzeit als Maurer

Meine Lehrzeit als Maurer war sehr angenehm und lehrreich.

 

Natürlich gibt es angenehme und weniger angenehmere Arbeiten, wie in jedem Beruf. 

Sieht man den Beruf und die Aufgaben als Maurer aber als solches an, ist die Lehre eine sehr gute Grundausbildung für jene, die sich gerne an der frischen Luft befinden und sich körperlich betätigen wollen.

Ebenfalls ein Vorteil findet sich in den Weiterbildungsmöglichkeiten: vom Maurer über den Vorarbeiter zum Polier.

Natürlich kann man sich auch auf einzelne Arbeiten spezialisieren, in dem man entsprechende Kurse dafür besucht wie zum Beispiel Kranführer oder Kundenmaurer.

 

Meine Lieblingsarbeiten während der Ausbildung waren das Mauern, Schalen und Betonieren von Wänden.

Weniger toll fand ich das Spitzen, Wischen und Putzen, aber auch solche Aufgaben gehören zum Maureralltag wenn man sich für diesen Beruf entscheidet.

 

Wenn man sich Mühe gibt, ist der schulischte Teil der Ausbildung sehr gut machbar. Die Hauptfächer sind Mathematik, technisches Zeichnen und Baustoffkunde.

Nebst der Schule und der praktischen Arbeit im Betrieb führt man ein Arbeitsbuch. Darin beschreibt man die täglichen Arbeiten und Lerninhalte mit entsprechender Zeitangabe. Auch gehören Skizzen und Zeichnungen dazu.

Nicht gerade meine Lieblingsarbeit aber doch sehr hilfreich und notwendig.

Nicht zu vergessen sind die überbetrieblichen Kurse, welche man einmal pro Semester besucht. Diese sind dazu da, sich intensiv mit Aufgaben und Baustoffen auseinander zu setzen, welche man im täglichen Geschäft auf der Baustelle ausführt und verwendet.

Bespielsweise lernt man vieles über Überzüge, Grund- und Deckenputze, aber natürlich auch über die grundlegenden Arbeiten wie Mauern, Schalen und Armieren.

 

Ich bin der Firma Tschanen sehr dankbar, dass sie mich aufgenommen haben, da mein erster Lehrbetrieb im 2. Lehrjahr Konkurs ging. 

Ich konnte dadurch meine Lehre zum Maurer doch noch erfolgreich abschliessen.


Teilen